Dr Goesslinghoff, freundlichn lächelnd, mit Basalthemperaturkurve

Was ich tun würde, wenn ich heute Kinderwunsch hätte

Was ich tun würde, wenn ich heute Kinderwunsch hätte. 3 Dinge, die ich in über 35 Jahren Berufserfahrung gelernt habe.

Wenn ich heute noch mal Kinderwunsch hätte (nein, der Zug ist abgefahren…), würde ich vieles anders machen, als auch ich es früher meinen Patientinnen geraten habe.
Nach so vielen Jahren als Frauenärztin und Reproduktionsmedizinerin sehe ich klarer, was wirklich hilft und was häufig zu wenig beachtet wird.
Eine Erkenntnis ist allerdings geblieben: Es gibt kein Wundermittel. Aber es gibt drei Prinzipien, die fast immer den Unterschied machen.

1. Ich würde genauer auf meinen Zyklus achten

Das Wissen über den eigenen Zyklus ist heute erstaunlich gering.
Viele Frauen wissen nicht genau, wann ihr Eisprung stattfindet oder ob er überhaupt stattfindet. Manche glauben, ein 28-Tage-Zyklus sei der Normalfall und sind verunsichert, wenn ihrer kürzer oder länger ist.

Der Zyklus ist aber kein Uhrwerk. Er ist ein Spiegel des gesamten Körpers: Stoffwechsel, Hormone, Stresslevel, Energiehaushalt.
Wenn sich die Blutung verschiebt, PMS auftritt oder die zweite Zyklushälfte zu kurz ist, dann zeigt der Körper damit, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Ich würde also nicht einfach „abwarten und probieren“, sondern wissen wollen, was mein Körper mir mit diesen Signalen sagen will.
Das ist keine Esoterik, sondern Präzisionsmedizin. Denn die beste Diagnostik beginnt mit Beobachtung.

Eine meiner ehemaligen Teilnehmerinnen hatte sehr unregelmäßige Zyklen. Das sei schon immer so gewesen und nicht zu ändern. Als wir gemeinsam genauer hinschauten, wurde ihr klar, dass ihre Hormone mit ihr Tango tanzten, wenn sie im Stress war.
Als sie aktiv gegengesteuert hat, wurde sie schnell schwanger. Aktuell freut sie sich auf ihr zweites Baby…

2. Ich würde meinen Alltag und Behandlung nicht trennen

Viele meiner Klientinnen unterschätzen, wie stark sich ihr Lebensrhythmus auf die Fruchtbarkeit wirkt.
Es geht nicht darum, „Stress zu vermeiden“, sondern die Energie bewusster einzusetzen.

Was ich tun würde, wenn ich heute Kinderwunsch hätte: Schlaf, Ernährung, Bewegung, Pausen, das sind keine Nebenschauplätze, sondern beeinflussen die hormonelle Balance.

Ich würde also ehrlich hinschauen:
Wie regelmäßig schlafe ich wirklich?
Esse ich ausgewogen oder immer zwischen zwei Terminen?
Wann bewege ich mich, und wie erholt fühle ich mich danach?
Wie oft tue ich etwas, das mir wirklich guttut?

Veränderungen im Alltag sind unbequem, aber sie wirken (und das nicht nur bei Kinderwunsch).
Dein Körper kann nur dann gesund reagieren, wenn er Energie, Mikronährstoffe und Ruhephasen bekommt.
Diese Umstellungen sind kein „Lifestyle-Extra“, sondern die Grundlage für einen stabilen Zyklus, aber auch für eine gesunde Schwangerschaft und eine nachhaltige Hormonbalance.

3. Ich würde meinen Körper gezielt unterstützen, aber nicht überladen

Nahrungsergänzungsmittel können sehr hilfreich sein, wenn sie gezielt eingesetzt werden.
Ich würde zuerst meine Werte prüfen lassen: Vitamin D, Ferritin, B12, Zink, Selen, Schilddrüsenhormone.
Dann würde ich die Versorgung verbessern, aber nur dort, wo ein tatsächlicher Bedarf besteht.

Gute Präparate sind keine Modeartikel, sondern eine individuelle Entscheidung.
Ich würde mich hier nicht von der Werbung leiten lassen, sondern auf Qualität und Einfachheit achten.

Damit der Körper die Mikronährstoffe gut aufnehmen kann, die du ihm anbietest, darfst du auch ein Blick auf die Darmflora werfen. Wenn diese aus dem Gleichgewicht ist, können die besten Nährstoffe nicht aufgenommen werden.

Lisa, eine ehemalige Klientin, hatte trotz ausreichender Zufuhr von Mikronährstoffen immer einen Mangel. Erst als wir genauer nach der Darmflora geschaut haben und diese dann unterstützt haben, besserten sich die Nährstoffdefizite.
Sie hat gesehen, was ihrem Körper guttut und ihre Ernährung darmfreundlich gestaltet.
Ohne Klinik, ohne Überforderung. Und mit Erfolg.

Fazit

Wenn ich heute Kinderwunsch hätte, würde ich erstmal auf mich schauen, bevor ich in die Klinik gehe.
Ich würde meinen Zyklus beobachten, meinen Alltag so gestalten, dass er mich unterstützt, und die Mikronährstoffe mit einem Blick auf die Laborwerte ergänzen.

Der Körper ist nicht störrischt. Er ist aber manchmal einfach überfordert, erschöpft oder aus dem Takt geraten.
Wenn du ihm wieder die richtigen Rahmenbedingungen gibst, findet er den Weg zurück ins Gleichgewicht.
Und genau das ist die Voraussetzung, um leichter schwanger zu werden und gesund zu bleiben.

Was ich tun würde, wenn ich heute Kinderwunsch hätte. Im Workshop spreche ich genau über diese Prinzipien und zeige, wie du deinen Körper besser verstehst, bevor du in endlose Therapieschleifen startest. Und wie du aus diesen Therapieschleifen aussteigst, um dich neu zu sortieren.

Außerdem habe die ehemalige Teilnehmerin zu Gast, die live berichtet, was ihr geholfen hat , zweimal spontan schwanger zu werden. Und das, obwohl alle zur künstlichen Befruchtung geraten hatten. Du kannst ihr auch deine Fragen stellen.

Kostenfreier Workshop am Sonntag um 11:00 Uhr: webinar.leichterschwangerwerden.de

Alles Liebe

Dr. med. Heidi Goesslinghoff

Gratis Guide: Leichter schwanger werden

10 einfache Tipps, die Dir helfen, leichter schwanger zu werden, Deine Abkürzung zum Wunschkind.

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Herzlich Willkommen!

Hallo, mein Name ist Dr. med. Heidi Gößlinghoff.

Ich bin Frauenärztin und Reproduktions-medizinerin mit Leib und Seele. Neben der Facharztausbildung habe ich mich in  Naturheilverfahren, Akupunktur und Neuraltherapie ausbilden lassen.

Später kamen noch Weiterbildungen der Ernährungsmedizin, Hormontherapie und Anti-Aging Medizin dazu. Zuletzt habe ich im März 2018 eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung der fachgebundenen Psychotherapie abgeschlossen.

Um so mehr haben mein Mann und ich uns gefreut, dass es mit der Familienplanung komplikationslos geklappt hat: wir haben drei tolle Kinder, die ich im Alter von 38, 39 und 49 Jahren bekommen habe.

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